bmk Gruppe
Katastrophenschutz übt den Ernstfall im Steinbruch Unterohrn
Eine Person unter Steinen befreien, Menschen aus dem Siebhaus retten und Verletzte versorgen: Bei einer Katastrophenschutzübung am 10. Oktober 2026 trainierten Einsatzkräfte im Steinbruch Unterohrn die Zusammenarbeit für den Ernstfall. Die bmkgruppe stellte dafür das Betriebsgelände zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der Übung des Hohenlohekreises standen der Fachzug „Technische Hilfe“ der Feuerwehr und die Einsatzeinheit „Sanität und Betreuung“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hohenlohe. Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk (THW), dem Rettungsdienst und der Psychosozialen Notfallversorgung. Für die Übung waren rund 100 Mitwirkende vorgesehen, darunter auch Darstellerinnen und Darsteller.
19.10.2026
Ein Erdbeben als Übungsszenario
Angenommen wurde ein mittelschweres Erdbeben in der Region Heilbronn-Franken. Im Szenario waren Gebäude beschädigt, Straßen und Brücken nicht mehr passierbar. Stromversorgung und Mobilfunk fielen teilweise aus, zahlreiche Menschen benötigten Hilfe. Eine solche Lage verlangt, dass verschiedene Organisationen ihre Einsätze aufeinander abstimmen.
Von der technischen Rettung bis zur Betreuung
Im Steinbruch standen dafür konkrete Aufgaben auf dem Programm: die Befreiung einer Person unter Steinen und die Rettung von Menschen aus dem Siebhaus. Zu den Aufgaben der Sanitätskräfte gehörten die Übernahme und Behandlung der Verletzten sowie ihr Transport zwischen Einsatzstelle und Behandlungsplatz.
Außerdem galt es, einen Behandlungsplatz für bis zu zehn Personen einzurichten und zu betreiben. An einem zusätzlichen Betreuungsplatz standen die Registrierung, Betreuung und Versorgung weiterer Betroffener im Mittelpunkt. Das THW Künzelsau war für Logistik und Verpflegung eingebunden.
Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg
Neben den einzelnen Rettungsaufgaben ging es vor allem um die Kommunikation zwischen den Organisationen. Die Einheiten sollten ihre Zusammenarbeit festigen und die Fähigkeiten und Grenzen der jeweils anderen besser kennenlernen. Auch das Fahren mit Einsatzfahrzeugen im geschlossenen Verband gehörte zur Übung.
Mit unserem Steinbruch als Übungsgelände unterstützen wir die Vorbereitung der Einsatzkräfte auf größere Schadenslagen in der Region. Hier können sie technische Rettung und die anschließende Versorgung gemeinsam unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.
Vielen Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement und die Zusammenarbeit.





