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MIRO setzt sich durch: Scheine ohne Steine – das darf nicht passieren

Am 15. September war es so weit: Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) hat erstmals in der Bundespressekonferenz Stellung bezogen – gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der IG BAU. Grund: Die aktuellen Haushaltsberatungen 2025 und das Sondervermögen für Infrastruktur.

Worum es geht

  • Deutschland braucht jährlich über 500 Millionen Tonnen Gesteinskörnungen (Sand, Kies, Splitt, Schotter) – nach Trinkwasser ist das der zweitgrößte Stoffstrom.

  • Es gibt reiche Vorkommen, über 2.700 Kiesgruben und Steinbrüche, wodurch wir in Deutschland grundsätzlich autark sein könnten.

  • Doch: Viele Betriebe mussten schließen, nicht weil Rohstoffe fehlen, sondern weil Anschlussgenehmigungen verweigert oder über lange Zeit verzögert werden.

Forderungen von MIRO und Partnern

Damit Deutschland seine Infrastrukturvorhaben wirklich umsetzen kann, fordert MIRO:

  • Anerkennung der Rohstoffgewinnung als Teil der Daseinsvorsorge

  • Einstufung als überragendes öffentliches Interesse, wie z. B. Telekommunikation oder erneuerbare Energien

  • Klare Vorgaben, damit Genehmigungen für Rohstoffabbau verlässlich und schneller erteilt werden

MIROs Auftritt bei der Bundespressekonferenz war ein starkes Signal: Infrastrukturpolitik geht nur mit Rohstoffen, nicht nur mit Geld.

Zum vollständigen Pressebericht:  bv-miro.org

17.09.2025

(v.l.n.r.) Carsten Burckhardt , Stellv. Bundesvorsitzender IG BAU; Christian Strunk, Präsident Bundesverband Mineralische Rohstoffe; Peter Hübner, Präsident Hauptverband der Deutschen Bauindustrie; Corinna Buschow, Stellv. Vorsitzende der Bundespressekonferenz

Foto: mark-bollhorst.de

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