Modernisierung des Werks Öhringen-Unterohrn

Das Werk Öhringen-Unterohrn wird umfassend modernisiert, um den steigenden Anforderungen von Gewerbe- und Privatkunden gerecht zu werden. Ziel des Projekts ist es, den Standort zukunftsfähig auszurichten und Effizienz, Sicherheit sowie Kundenkomfort nachhaltig zu verbessern.

Im Fokus stehen der Neubau der Waage mit modernster Wiegetechnologie, der Ausbau der Infrastruktur sowie die Schaffung eines separierten und volldigitalisierten Privatkundenbereichs mit klarer Verkehrsführung. Ergänzend wird an der optimierten Produktion von Brechsand gearbeitet, wodurch das Produktportfolio gezielt erweitert und noch besser an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden kann.

Durch optimierte Abläufe, klar getrennte Verkehrsströme und digitale Prozesse wird ein moderner, leistungsfähiger Werksbetrieb geschaffen. Der folgende Überblick fasst die wesentlichen Bestandteile der Modernisierung zusammen.

Waage – digital, schnell und präzise

Die neue Waage wird das zentrale Element der zukünftigen Stoffstromsteuerung im Werk Öhringen-Unterohrn bilden. Durch den Einsatz moderner, digitaler Wiegetechnik wird eine präzise, transparente und zeiteffiziente Verwiegung aller Fahrzeuge ermöglicht.

Lies den Artikel zur Waagenanlieferung mit Bildgalerie 

Die eigens eingerichtete Expressspur (Fastlane) wird dazu dienen, wiederkehrende Standardvorgänge wie die Abholung definierter Materialien oder angemeldete Anlieferungen besonders schnell abzuwickeln. Dadurch können Wartezeiten reduziert, der Verkehrsfluss entlastet und zeitkritische Transporte im Steinbruchbetrieb gezielt beschleunigt werden.

Ausfahrt des zukünftigen Privatkundenbereichs

Infrastruktur – klar strukturiert und leistungsfähig

Die modernisierte Infrastruktur wird für einen optimierten Verkehrsfluss auf dem gesamten Werksgelände sorgen. Eine neu konzipierte Fahrbahnführung sowie das neue Wagenhaus mit getrennter Ein- und Ausfahrt werden Staus reduzieren und die Sicherheit erhöhen. Durch die klare Trennung der Verkehrswege wird das Werk künftig auch bei hohem Aufkommen effizient, übersichtlich und zukunftssicher betrieben werden können.

Privatkundenbereich – sicher, komfortabel und kundenfreundlich

Der neue Privatkundenbereich wird künftig über eine eigene, klar getrennte Verkehrsführung verfügen und damit eine sichere und entspannte An- und Abfahrt unabhängig vom Schwerlastverkehr ermöglichen. Der Bereich ist gezielt auf die Anlieferung und Abholung von Kleinmengen ausgerichtet.

Erde (nach vorheriger Anmeldung), sortenreiner Bauschutt sowie kleine Betonbrocken können im Privatkundenbereich angeliefert werden. Der Anlieferungsprozess erfolgt volldigital über den Self-Check-in am Terminal, was transparente Abläufe und kurze Wartezeiten gewährleistet.

Splitt, Mineralgemische und Sand werden direkt ab Werk in der Privatkundenzone abgeholt. Auch die Abholung wird vollständig digital über den Self-Check-in abgewickelt. Die Beladung der Pkw-Anhänger oder Pritschenwagen erfolgt komfortabel mit dem neuen E-Radlader. Klare Wege, einfache Bedienung und digitale Prozesse sorgen für einen schnellen, sicheren und besonders kundenfreundlichen Aufenthalt im Werk.

Erweiterung des Produktportfolios durch Brechsand

Im Rahmen der Standortmodernisierung wird die Produktion von Brechsand aufgebaut bzw. optimiert. Dadurch kann das Werk Öhringen-Unterohrn sein Produktportfolio um einen definierten mineralischen Baustoff erweitern. Der Brechsand wird unter kontrollierten Produktionsbedingungen hergestellt und ergänzt das bestehende Angebot an mineralischen Schüttgütern.


Durch die Einbindung in die modernisierten Betriebs- und Logistikabläufe kann die Bereitstellung des Materials leistungsfähig, reproduzierbar und bedarfsgerecht erfolgen.

Statement zur Investitionsentscheidung in Öhringen-Unterohrn

Mit der Investition in den Standort Öhringen-Unterohrn bekennen wir uns klar zur Region Hohenlohe. Ziel ist es, die regionale Versorgung mit mineralischen Baustoffen langfristig sicherzustellen und Transportwege bewusst kurz zu halten. Dies trägt nicht nur zur Versorgungssicherheit bei, sondern reduziert auch verkehrsbedingte Emissionen.

Gleichzeitig ist die Modernisierung ein klares Bekenntnis zum Standort und zu den dortigen Arbeitsplätzen. Durch den Ausbau der technischen Infrastruktur und die Optimierung der Betriebsabläufe wird der Standort zukunftsfähig aufgestellt und nachhaltig gesichert.

Die Investition zahlt zudem direkt auf unsere unternehmerische Zielsetzung ein, die CO₂-Emissionen in der Produktion kontinuierlich zu reduzieren und perspektivisch eine CO₂-neutrale Produktion zu erreichen. Effizientere Prozesse, moderne Technik und der Einsatz emissionsarmer Maschinen sind zentrale Bausteine auf diesem Weg.

-Daniel Waibel, Leiter Strategie, Qualität und Produktion

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