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Oris CO₂-Zertifikat: Wie die bmk Steinbruchbetriebe Talheim ihren Fußabdruck sichtbar machen

Wenn man den Steinbruch in Talheim besucht, spürt man sofort, dass hier seit Jahrzehnten mit großer Leidenschaft gearbeitet wird. Doch wer genauer hinsieht, erkennt auch, dass dieser Ort mitten im Wandel steht. Die schweren Maschinen laufen, die Brecher zerkleinern Muschelkalk, die Förderbänder transportieren das Material weiter – und gleichzeitig arbeitet ein ganzes Team daran, die Produktion von Grund auf klimaverträglicher zu gestalten.

16.12.2025

Die bmk Steinbruchbetriebe sind Teil der bmk Gruppe, die sich ein klares Ziel gesetzt hat: eine vollständig CO₂-neutrale Produktion. Dieses Ziel ist ambitioniert – und es ist kein leeres Versprechen. Tag für Tag wird daran gearbeitet, Prozesse zu verbessern, Energie einzusparen und Emissionen messbar zu machen. Genau in diesen Kontext fügt sich das Oris CO₂-Zertifikat, das die Steinbruchbetriebe Talheim für ihre Muschelkalkprodukte erhalten haben.

Das Zertifikat erzählt die Geschichte eines Produktionsjahres. Die Daten wurden über den gesamten Zeitraum von Januar bis Dezember 2024 erhoben. Ein ganzes Jahr voll technischer Abläufe, saisonaler Besonderheiten und kontinuierlicher Optimierung fließt in diese Bilanz ein. Das Dokument zeigt, wie viel CO₂ bei der Herstellung einer Tonne Gesteinskörnung entsteht – vom Abbau im Steinbruch über die Aufbereitung bis zu dem Moment, in dem das fertige Material das Werk verlässt. Selbst die End-of-Life-Phase wird berücksichtigt, um eine ehrliche und vollständige Klimabilanz zu ermöglichen.

Die ermittelten Werte sprechen eine klare Sprache: 3,27 kg CO₂-Äquivalent pro Tonne Muschelkalkkörnung in vielen typischen Asphalt- und Betonfraktionen; 3,51 kg bei Vorsiebprodukten. Zahlen, die nüchtern erscheinen, aber eine enorme Bedeutung haben. Denn wer Nachhaltigkeit ernst meint, muss wissen, wo er steht. Nur messbare Größen ermöglichen gezielte Verbesserungen – und genau darin steckt der Wert dieses Zertifikats.

Zum ORIS Zertifikat

Für die bmk Gruppe sind diese Daten kein Selbstzweck. Sie sind ein Werkzeug. Ein Kompass, der den Weg zur CO₂-Neutralität mit jedem Schritt genauer zeigt. Die Veröffentlichung der Werte ist ein bewusst gewählter Schritt in Richtung Transparenz und Verantwortung.

Daniel Waibel, Leiter Qualität, Strategie und Produktion, bringt es auf den Punkt:
„Wir wollen nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen – wir wollen sie beweisen. Das Oris Zertifikat zeigt, wo wir stehen. Und es zeigt auch, wohin wir gehen: zu einer Produktion, die eines Tages vollständig CO₂-neutral sein wird. Daran arbeiten wir jeden Tag, mit voller Überzeugung und mit dem ganzen Team.“

Das Zertifikat, gültig bis November 2026, ist damit mehr als ein technisches Dokument. Es ist ein Zwischenstand auf einem Weg, der mutig und notwendig zugleich ist. Ein Weg, bei dem jedes Gramm CO₂ zählt – und jedes Unternehmen, das Verantwortung übernimmt, einen Unterschied macht.

Die bmk Steinbruchbetriebe Talheim haben diesen Weg eingeschlagen. Und sie gehen ihn entschlossen weiter.

Daniel Waibel, Leiter Qualität, Strategie und Produktion

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